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Talsperre Lichtenberg: Dammkrone bis Ende 2026 gesperrt!

Absperrungen unbedingt beachten – es droht Lebensgefahr!

Bei der Sanierung der Trinkwassertalsperre Lichtenberg begannen am Montag (5. Mai 2025) Bauarbeiten am Staudamm. Ab diesem Zeitpunkt muss die Dammkrone bis voraussichtlich Ende 2026 für Besucher komplett gesperrt werden. Der Wanderweg wird umgeleitet und ausgeschildert. Die Absperrungen sind unbedingt zu beachten – es droht Lebensgefahr! Die Baustelle wird videoüberwacht. Wir bitten um Verständnis.


Bei der Sanierung des Staudammes wird die Asphaltaußendichtung mit einer vollflächigen Kunststoffdichtung instandgesetzt. Die Anschlussfuge zwischen dem Entnahmeturm und dem Staudamm wird ebenso erneuert wie der Belag, die Beleuchtung und das Geländer der Dammkrone. Zudem werden die gesamte Bauwerkstechnik sowie die Mess-, Steuer- und Regeltechnik auf den aktuellen Stand gebracht.


Zur Bauwerksüberwachung gehören zehn Objektpunktpfeiler, die auf dem Staudamm verteilt sind. Anhand dieser werden die jahreszeitlichen Dammverformungen gemessen, die in einem gewissen Toleranzbereich normal sind. Die Objektpunktpfeiler zeigten im Laufe der Jahre eine leichte Kippbewegung Richtung Luftseite, weshalb sie im Rahmen der Deichsanierung neu errichtet werden müssen.

Hintergrundinformationen

Die Talsperre Lichtenberg (Landkreis Mittelsachsen) wird seit rund 50 Jahren ununterbrochen betrieben. Um die Bereitstellung von Rohwasser für die Wasserversorgung und den Betrieb der Stauanlage auch zukünftig sicher zu stellen, ist eine umfangreiche Sanierung erforderlich.

Das Rohwasser der Talsperre Lichtenberg wird in den Wasserwerken Lichtenberg und Freiberg aufbereitet und versorgt die Stadt Freiberg und die Umgebung mit rund 200.000 Menschen. Darüber hinaus ist die Talsperre Lichtenberg über das Pumpwerk Lichtenberg und die Rohrleitung vom Oberen Großhartmannsdorfer Teich mit der Revierwasserlaufanstalt Freiberg verbunden. Zudem gibt es über eine weitere Rohrleitung eine Anbindung an das Talsperrenverbundsystem Osterzgebirge.


Für die Komplexsanierung der Talsperre Lichtenberg wurde der Stausee im Herbst 2024 komplett entleert. Seitdem wird die Versorgung über die Talsperre Rauschenbach und die Obere Revierwasserlaufanstalt Freiberg sichergestellt. Die Ersatzrohwasserversorgung endet, wenn nach Sanierungsende genügend Wasser in der erforderlichen Güte in der Talsperre
Lichtenberg wieder vorhanden ist.


Die Sanierung der Talsperre Lichtenberg wird mindestens zwei Jahre dauern. Baubeginn war im September 2024. Die geschätzten Kosten dafür liegen bei rund 30 Millionen Euro. Finanziert wird die Maßnahme aus Mitteln des Freistaates Sachsen.

Textquelle: Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Pressemitteilung vom 29.04.2025

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