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Der Staudamm

Das Absperrbauwerk der Talsperre Lichtenberg ist ein Steinschüttdamm aus Biotitgneis. Eine Außenhaut aus Asphaltbeton dichtet den Staudamm ab. Auf der Luftseite des Dammes ziehen sich zwei Absätze – sogenannte Bermen – die gesamte Böschung entlang. Der 300 Meter lange und 42,8 Meter hohe Staudamm staut das Flüsschen Gimmlitz zu einer etwa 100 Hektar großen Wasserfläche.

Der Untergrund des Staudammes musste vor dem Bau der Talsperre abgedichtet werden. Hierzu wurde ein zweireihiger Dichtungsschleier bis zu einer Tiefe von 25 Metern in den Boden getrieben. Auf diesem Dichtungsschleier gründet die 345 Meter lange Herdmauer, in der sich der Kontrollgang befindet. Im Kontrollgang sind viele Messgeräte installiert, die zur Überwachung des Bauwerkes notwendig sind.

Technische Daten

Talsperre Lichtenberg

Lage

Lichtenberg, Erzgebirge

Bauzeit

1966-1975

Hydrologie/ Nutzung

Gestaute Gewässer

Gimmlitz

Gesamteinzugsgebiet

38,80 km²

Mittlere Jahreszuflusssumme

21,40 Mio m³

Staubecken

Gesamtstauraum

15,60 Mio. m³

davon Betriebs- und Reserveraum

11,44 Mio. m³

Gewöhnlicher Hochwasserrückhalteraum

3,01 Mio. m³

Wasserstand bei Vollstau

40m

Stauseefläche bei Vollstau

1,03 km²

Absperrbauwerk

Höhenlage der Dammkrone

497,3m ü. NN

Kronenlänge/ -breite

300m/ 6,00m

Höhe über Gründungs-/ Talsohle

46m/ 42,8m

Bauwerksvolumen

600.000 m³

Wasserentnahme und Hochwasserentlastung

Gesamtkapazität Grundablässe

13,60 m³/s

Kapazität Rohrwasserabgabe

9,93 Mio. m³/Jahr

Hochwasserentlastungsanlage

Schachtüberfall mit Einlauftrompete

Leistungsvermögen Hochwasserentlastung

94 m³/s

Quelle:
Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Faltblatt „Talsperre Lichtenberg – Die Sanierung“

Bildquelle: Landestalsperrenverwaltung, Fotograf Albrecht Holländer