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Die Talsperre Lichtenberg

Die Trinkwassertalsperre Lichtenberg wurde zwischen 1966 und 1975 gebaut. Verantwortlich dafür waren damals die Wasserwirtschaftsdirektion Obere Elbe / Mulde Dresden und der VEB Spezialbaukombinat Wasserbau, der in Weimar eine eigene Abteilung Talsperrenbau hatte. Noch vor Beginn der Arbeiten mussten 230 Einwohner von Dittersbach, Burkersdorf und Lichtenberg umgesiedelt werden.

Das Rohwasser der Talsperre Lichtenberg wird in den Wasserwerken Lichtenberg und Freiberg zu Trinkwasser aufbereitet. Die Stauanlage ist Bestandteil des Talsperrenverbundsystems Mittleres Erzgebirge / Osterzgebirge.
Die Talsperre Lichtenberg hat zudem eine Bedeutung für den Hochwasserschutz der Region und erzeugt Strom für den Eigenbedarf.

Um die Talsperre Lichtenberg befinden sich Trinkwasserschutzzonen, damit die Qualität des Rohwassers gesichert wird. Deshalb darf in der Talsperre weder gebadet noch Wassersport betrieben werden. Angeln ist jedoch erlaubt.

Durch ihre reizvolle Lage in einer Waldlandschaft ist sie dennoch ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Auf dem Wanderweg rund um den Stausee kann man die Ruhe und Schönheit der Natur genießen. Die Dammkrone ist begehbar und bietet einen herrlichen Blick auf den markanten Entnahmeturm im Wasser, das heimliche Wahrzeichen von Lichtenberg.

Quelle:
Landestalsperrenverwaltung Sachsen, Faltblatt „Talsperre Lichtenberg – Die Sanierung“

Bildquelle: Landestalsperrenverwaltung, Fotograf Albrecht Holländer